Sicherheitsraport: Super Kennwörter und abgelaufener Virenschutz

Heise hat gestern einen kurzen Bericht über den Global Security Report 2012 von Trustwave – das sind die, die vor kurzem ein “Man-in-the-Middle-Zertifikat” verscheuert haben – veröffentlicht.

In dem Bericht gibt es eigentlich nichts Neues, bloß die Hitliste der Passwörter hat sich leicht verändert:

  1. Password1
  2. welcome
  3. password
  4. WeLcome1
  5. welcome1
  6. Password2
  7. 123456
  8. Password01
  9. Password3
  10. P@ssw0rd

    Vor ein paar Jahren stand noch das geniale und sichere Passwort “1234” an erster Stelle. Und wie immer werden auch wieder die Profis unter uns erwähnt, die trotz Windows mit abgelaufenem Virenschutz unterwegs sind. Ich möchte wirklich gerne wissen, wie viele Computer alleine in Deutschland in der Ecke stehen, die wegen allerlei ‘Ungeziefer’ nicht mehr laufen?

    Bei derart ‘sicheren’ Passwörtern muss man sich wirklich nicht wundern, wenn dann plötzlich Daten verschwunden sind oder sich der Computer ‘verselbstständigt’.

    Dabei gibt es genügend freie Passwortgeneratoren (teilweise auch schlechte), die ganz einfach zu bedienen sind. Aber bei der Passworthitliste kann man wohl davon ausgehen, dass sie selbst das nicht hinkriegen.

    Ein einigermaßen sicheres Passwort sollte immer aus einem bunten Mix von Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen und mindestens 10 Zeichen lang sein. Vergesst Namen und Begriffe, die man in jedem Wörterbuch findet.

    Noch ein Hinweis: Ladet solche Programme nicht einfach irgendwo herunter. Wenn ihr noch keine ‘sicheren’ Downloadquellen kennt, dann sollte Chip, Heise oder Netzwelt fürs Erste reichen.