EU sauer über ACTA-Proteste

Einem BILD-Bericht zufolge ist die EU-Kommission schwer verärgert über die ausufernden Netz-Proteste gegen das Antiproduktpiraterie-Abkommen ACTA.

In dem Bericht heißte es:

Die Kommission habe sich um „völlige Transparenz“ bei der Beratung des Abkommens bemüht, erklärte Kommissionspräsident José Manuel Barroso dem Protokoll zufolge. Trotzdem stehe sie plötzlich „im Fokus der Kritik jedes möglichen negativen Aspekts des Abkommens“.

Na sowas aber auch… wie können Internet-Nutzer sich bloß gegen das Antiproduktpiraterie-Abkommen stellen, bei deren Verhandlungen die Öffentlichkeit in einem angeblich demokratischen und vereinten Europa ausgeschlossen wurden? Unter “völlige Transparenz” verstehe ich jedenfalls etwas anderes.

Aufgrund der Proteste der Netzgemeinde und der öffentlichen Diskussion fürchtet die EU um die Mehrheit für das ACTA-Abkommen im Parlament.

Deshalb: Unbedingt weiterprotestieren!

Leistungsschutzrecht für Internetinhalte

Die Koalition will ein Leistungsschutzrecht für Internetinhalte von Verlagen einführen. Das heißt im Klartext – bitte festhalten – für die bloße Übernahme von Titeln, Zitaten, Textanrissen usw. soll nach dem willen der Koalition Geld fließen. Auch News-Aggregatoren sollen für die Bewerbung von Online-Artikeln zahlen.

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